Energieeffizienz bei Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur

20. Februar 2017

Vorlage

Der Rat möge beschließen

Die „Bau- und Qualitätsvorgaben mit Umweltrichtlinien“ der AGL auf der Seite 7, Punkt 1.2 Wärmeschutz, vom bisherigen Text

„Bei Neubauten ist zzt. zusätzlich zur geltenden EnEV der Transmisssionswärmebedarf der Gebäudehülle um 20 % im Vergleich zum Referenzgebäude zu reduzieren“,

auf

„Bei Neu-und Umbauten sowie Sanierungen ist der Energiestandard KfW-Effizienzhaus 55 (analog EnEV - 45%) einzuhalten“, zu ändern.      

Begründung

Die Gemeinde Isernhagen fordert seit 2016 verbindlich im privaten Haus- und Wohnungsbau für alle Neubauten die Einhaltung des KfW Effizienzhaus 55 als Mindest-Standard.

Aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes unterstützt die Gemeinde Isernhagen die im Klimaprogramm festgeschriebenen energiepolitischen Ziele, um bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen.

Dabei sollte die Gemeinde die Forderungen, die sie an den privaten Wohnungsbau stellt, vor allem selbst umsetzen bei Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur ( z.B. Kindertagesstädten, Sozialbauten der Feuerwehren, Bürogebäuden) im Sinne der energiekostensparenden Nachhaltigkeit. Die KfW Bank fördert die Finanzierung der Errichtung und Sanierung von Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur einschließlich der Umsetzung von Einzelmaßnahmen im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms des Bundes durch zinsgünstige Kredite. Dabei ist der Mehraufwand für KfW 55 Standard bei Neubauten ohnehin mit nur überschaubaren Kosten verbunden, sodass eine Amortisation durch KfW Bank Förderung plus Energieersparnis einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber konventioneller Bauweise bietet.