Pressemitteilung: Bürger können sich zum Busnetz äußern

  • Veröffentlicht am: 26. Oktober 2016 - 20:32
Wohin geht die Reise?

Die Region Hannover überarbeitet derzeit zusammen mit der RegioBus und der üstra (jeweils für ihre Linien) das regionale Busnetz. Ziel ist es bis zum nächsten Jahr im Spätsommer Modifikationen im Netz zu planen und Verbesserungen zu erarbeiten - aber auch Angebotsrücknahmen sollen dort vorgeschlagen werden, wo derzeit die Nachfrage nicht im Verhältnis zum Angebot steht.

Die Region Hannover hatte hierzu im September eine Berichtsvorlage in den Verkehrsausschuss der Regionsversammlung eingebracht, die über den Umsetzungsstand informierte. (Datei ist der Mitteilung als Anlage beigefügt). Demnach ist Isernhagen insgesamt als Bereich mit nur geringfügigem Anpassungsbedarf identifiziert worden. Für Neuwarmbüchen wurde eine unterdurchschnittliche Nutzungsintensität festgestellt, also eine Unterauslastung des vorhandenen Angebotes.

Einen Grund, hieraus eventuell künftig die Notwendigkeit einer weiteren Angebotsreduzierung abzuleiten, sehen die Grünen indes nicht. „Dort, wo die Auslastung unterdurchschnittlich ist, müsste man eher verstärkt an die Ursachenforschung gehen und ggf. die Angebotsqualität verbessern, als noch weiter zu kürzen“, meint so auch Antje Schenke, Vertreterin der Grünen im Ortsrat Neuwarmbüchen.

Eine Ausweitung des Angebotes, insbesondere mit dem Ziel einer besseren Vernetzung der Ortschaften untereinander, war zuletzt von allen Parteien in Isernhagen gefordert worden. Deshalb wollen die Grünen nun von den Isernhägenern wissen, wo konkreter Verbesserungsbedarf im Busverkehr gesehen wird.

In einem ersten Schritt befragt der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen deshalb die Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde und bittet um die Zusendung von Kritikpunkten und individuellen Bedarfslagen. Hieraus sollen im Anschluss dann Anregungen für eine Verbesserung des Busnetzes in der Gemeinde erarbeitet werden. Außerdem soll eine Bürgersprechstunde zum Thema Ende November angeboten werden. „Ziel ist es, die gesammelten und aufbereiteten Empfehlungen sowohl an die Gemeinde als auch an die Region zur eigenen Verwendung weiterzureichen“, so die Vorsitzende des Ortsverbandes Carmen Merkel.

Ob und inwieweit die Vorschläge tatsächlich Berücksichtigung finden, hängt sicherlich auch von anderen, insbesondere wirtschaftlichen Faktoren ab, das wissen auch die Grünen. Dennoch: „Wir wollen die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen und sehen in dem derzeitigen frühen Planungsstadium noch die größte Chance, eigene Ideen und Vorstellungen in die Gesamtplanung einfließen zu lassen“, sagt Felix Schünemann, Co-Vorsitzender des Ortsverbandes.

Anregungen und Vorschläge sammeln die Grünen deshalb ab sofort bis zum 25. November 2016 unter der Mailadresse zukunft@gruene-isernhagen.de